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15.05.2020

Neubau des ift Labors „Bauakustik + Fassaden“ voll im Zeitplan

Das neue ift-Labor „Bauakustik und Fassaden“, das derzeit in der Nähe des Technologiezentrums in Rosenheim entsteht, liegt voll im Zeitplan. Aufgrund des milden Winters und der guten Zusammenarbeit mit dem Generalunternehmer Goldbeck laufen die Arbeiten trotz der Corona-Krise ungehindert und sogar etwas schneller als geplant weiter, teilt das Institut für Fenstertechnik (ift) mit.
Das neue ift-Labor bietet auf einer Fläche von 1.440 Quadratmeter optimale Bedingungen, um die bauakustischen Eigenschaften sowie Luft-/Schlagregendichtheit, Windlast, Stoßfestigkeit, Erdbebensicherheit und Klimawechsellasten insbesondere bei großformatigen Bauelementen zu prüfen. Die Prüfungen können nach DIN-, EN- und ISO-Normen sowie nach amerikanischen und britischen Standards durchgeführt werden, berichtet das ift. Dies sei ein großer Vorteil bei internationalen Projekten und Vertriebsmärkten.
„Die ausgeklügelte Logistik und die drei Portalkräne im Akustiklabor ermöglichen eine effiziente Prüfung von Fenstern, Fassaden, Toren sowie vorgefertigten Wand- und Deckenelementen. Damit verbessern wir deutlich die Qualität und den Kundenservice“, so Geschäftsführer Dr. Jochen Peichl. Im Rahmen des Logistik-Kozepts bilden die drei Portalkräne im Bauakustik-Labor ein Kernstück. Sie ermöglichen sowohl den parallelen Aufbau als auch parallele Prüfungen der Probekörper. Die Prüfstände im neuen Bauakustiklabor sind für die höheren Anforderungen der Normenreihe EN ISO 10140 an Messungen im Niederfrequenzbereich sowie nach ASTM E 90 geeignet.
Im Sommer steht der Umzug des Laborteams in die Büroräume im neuen Labor an. Bis zum Herbst sollen die neuen Schallprüfstände der ift MessTec fertig montiert und eingemessen sein. Die beiden Prüfstände für Fassadenelemente sollen laut ift Anfang 2021 folgen.