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17.11.2021

LBS-Studie: Eigentümer verfügen über deutlich mehr Wohnfläche als Mieter

Die durchschnittliche Wohnfläche pro Haushalt betrug in Deutschland im Jahr 2018 rund 93 Quadratmeter. Dies war kaum mehr als 15 Jahre zuvor. Dies zeigt die Wohneigentumsstudie der Landesbausparkassen (LBS), die vom Forschungsinstitut empirica in Zusammenarbeit mit LBS Research erstellt wurde. Datengrundlage ist die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamts, die zuletzt 2018 stattfand. Demnach liegt die durchschnittliche Wohnungsgröße in Ostdeutschland bei fast 84 Quadratmeter, im Westen sind es gut 96 Quadratmeter.
Dabei zeigt der Vergleich der Wohnsituation von Mietern und Eigentümern eine bemerkenswerte Diskrepanz: So verfügen Wohneigentümer in der Regel über größere Wohnungen und dementsprechend auch pro Kopf über mehr Wohnfläche als Mieter. Laut der Studie beträgt die durchschnittliche Wohnfläche von selbst genutzten Wohnungen und Häusern knapp 125 Quadratmeter – demgegenüber sind vermietete Wohnungen mit durchschnittlich 71 Quadratmetern erheblich kleiner. Zudem wohnten Mieterhaushalte in Westdeutschland zuletzt mit 48 Quadratmeter pro Person deutlich beengter als Eigentümer, die 64 Quadratmeter je Haushaltsmitglied zur Verfügung hatten. Dieser Trend hat sich in den vergangenen 20 Jahren verstärkt, teilt LBS Research mit: Während Eigentümerhaushalte von 1998 bis 2018 pro Kopf fast 13 Quadratmeter Wohnfläche hinzugewonnen haben, wuchs die Pro-Kopf-Wohnfläche von Mietern im Schnitt nicht einmal um drei Quadratmeter.