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28.02.2018

Studie: Nur geringe Kostensteigerung durch energetische Anforderungen

Die energetischen Anforderungen sind kein Kostentreiber für bezahlbaren Wohnungsbau in Deutschland. Zu diesem Schluss kommt ein aktuelles Gutachten des Instituts für technische Gebäudeausrüstung (iTG Dresden) im Auftrag des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE). Vor diesem Hintergrund vertritt der BEE die Meinung, „dass klimafreundliches Bauen keine Frage der Kosten sein muss“. An der 36-prozentigen Baukostensteigerung von 2000 bis 2014 seien nur sechs Prozent auf das Gebäudeenergierecht zurückzuführen, so das Gutachten. Die übrigen 30 Prozent resultierten aus anderen Anforderungen an Gebäude. Mit der Energieeinsparverordnung (EnEV) von 2016 seien die Investitionen in energiebedingte Bauteile maximal noch einmal um rund drei Prozent gestiegen.
„Das Gutachten zeigt, dass sich hohe rechtliche Anforderungen, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz nicht ausschließen müssen“, resümiert BEE-Geschäftsführer Dr. Peter Röttgen. Die Baupraxis beweise, dass über die EnEV 2016 hinausgehende energetische Standards unkompliziert und mit marktüblichen Technologien problemlos erreichbar seien.