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30.09.2019

Weiterer Preisanstieg bei Wohnimmobilien

Die Wohnraum-Knappheit sorgt weiterhin für ein hohes Preisniveau auf dem Immobilienmarkt. So stiegen die Preise für Wohnimmobilien (Häuserpreisindex) in Deutschland im zweiten Quartal 2019 durchschnittlich um 5,2 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahres-Quartal. Dies teilt das Statistische Bundesamt mit. Die Preisanstiege seien sowohl in den Großstädten und städtischen Kreisen als auch in ländlichen Regionen zu verzeichnen gewesen, wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung.
Besonders stark waren die Preissprünge in den sieben größten Metropolen (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf). Hier verteuerten sich Ein- und Zweifamilienhäuser im Durchschnitt um zehn Prozent und Eigentumswohnungen um 8,6 Prozent. In den anderen kreisfreien Großstädten ab 100.000 Einwohnern kletterten die Preise für Eigentumswohnungen und für Häuser jeweils um etwa sieben Prozent. Deutlich moderater war die Entwicklung in dünn besiedelten ländlichen Kreisen. Hier erhöhten sich die Preise in beiden Segmenten um jeweils 4,2 Prozent.