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23.08.2021

vdp-Immobilienpreisindex: Wohnimmobilien verteuern sich weiter

Der Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) hat im zweiten Quartal 2021 einen neuen Höchststand erreicht. Der Index lag bei 188,5 Punkten (Basisjahr 2010 = 100 Punkte). Wie der vdp mitteilt, stiegen die Immobilienpreise (Wohn- und Gewerbeimmobilien) im Vergleich zum Vorjahresquartal um 8,0 Prozent. Für das Zahlenwerk werteten die vdp-Experten Immobilientransaktionsdaten von mehr als 700 Kreditinstituten für den gesamtdeutschen Markt aus.
Vor allem bei Wohnimmobilien ist der Preisdruck groß. In diesem Segment erhöhten sich die Preise im zweiten Quartal 2021 um 10,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Zu dieser Steigerung trugen Mehrfamilienhäuser laut vdp mit einem Zuwachs von 10,5 Prozent etwas weniger bei als selbst genutztes Wohneigentum (+10,9%). Hier wiederum verteuerten sich Eigentumswohnungen stärker (+12,9%) als Eigenheime (+10,4%). „Wohnimmobilien erfahren eine konstant starke Nachfrage, mit der das Angebot nicht mithalten kann“, fasst vdp-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt zusammen. Dies führe zu einer weiteren Verteuerung der Wohnimmobilienpreise.
Eine andere Entwicklung zeigt sich hingegen bei Gewerbeimmobilien. Hier war im Vorjahresvergleich ein leichter Preisrückgang zu verzeichnen, für das Jahr 2021 deutet sich allerdings eine seitwärts gerichtete Entwicklung an.