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05.07.2021

Studie bestätigt enormes CO2-Einsparpotenzial durch Austausch veralteter Fenster

Laut einer Studie des Bundesverbandes Flachglas (BF) und des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) sind 235 Millionen Fenstereinheiten im Gebäudebestand in Deutschland energetisch sanierungsbedürftig. Die beiden Verbände sehen ein Einsparpotenzial von jährlich 12,3 Millionen Tonnen CO2, wenn dieser Anteil von Fenstern mit Einfachglas, Verbund- und Kastenfenstern sowie Fenstern mit unbeschichtetem Isolierglas ausgetauscht würde. Dank staatlicher Förderung sei der Austausch auch bei Vollkostenbetrachtung wirtschaftlich.
Die Studie „Mehr Energie sparen mit neuen Fenstern“ zeigt anhand von fünf Fenstertypen die aktuellen Fenstermarktzahlen und beschreibt die historische Entwicklung vom klimaschädlichen einfachverglasten Fenster bis zum heutigen, hocheffizienten Dreischeiben-Wärmedämmfenster. Vor diesem Hintergrund werden das aktuelle energetische Sanierungspotenzial sowie die Wirtschaftlichkeit neuer Fenster erläutert. Eine ausführliche Tabelle legt die Einsparpotenziale dar, gegliedert nach Fenster- und Glastyp, Rahmenmaterial sowie Produktionsjahr.
„Aufgrund der detaillierten Berechnungen ist die Studie eine perfekte Grundlage für Planer, Bauherren und Modernisierer und eine gewichtige Argumentationshilfe in der Diskussion um erfolgreiche Klimapolitik im Gebäudebereich“, betont VFF-Geschäftsführer Frank Lange.
Die 20-seitige Studie „Mehr Energie sparen mit neuen Fenstern“ kann als PDF unter www.bundesverband-flachglas.de und unter www.window.de kostenlos heruntergeladen werden.