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24.07.2019

Baugenehmigungen weiter rückläufig

Der Abschwung bei den Baugenehmigungszahlen setzt sich fort. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurde in Deutschland von Januar bis Mai 2019 der Bau von insgesamt 136.300 Wohnungen genehmigt. Das entspricht einem Rückgang von 2,4 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Ein Plus gab es lediglich bei Einfamilienhäusern, wo die Genehmigungen um 2,3 Prozent auf 37.150 zulegten. Deutlich rückläufig waren hingegen die Genehmigungszahlen für Zweifamilienhäuser (-4,0% auf 8.500) und für Mehrfamilienhäuser (-4,1% auf 68.800). Nur eine minimale Veränderung war bei Wohnungen zu verzeichnen, die durch Baumaßnahmen im Gebäudebestand entstehen sollen (-0,1% auf 15.670).
Von einem „Alarmzeichen“ sprach angesichts der Zahlen der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW. „Der bürokratische Hindernislauf beim Wohnungsbau in Deutschland sorgt dafür, dass bei Weitem nicht genügend bezahlbare Wohnungen entstehen. Es ist mehr als überfällig, dass die vielen Stolpersteine beim Bauen endlich aus dem Weg geräumt werden“, sagte GdW-Präsident Axel Gedaschko. Er fordert eine zügige Umsetzung des Planungs- und Baubeschleunigungsgesetzes sowie dauerhafte steuerliche Verbesserungen für den Wohnungsbau. Darüber hinaus müssten die Ergebnisse der Bauland- und der Baukostensenkungskommission rasch in die Tat umgesetzt werden.