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13.01.2021

Preise für Wohnimmobilien kräftig gestiegen

Die Immobilienpreise in Deutschland steigen weiter. Dies zeigt der aktuelle Häuserpreisindex des Statistischen Bundesamts. Demnach lagen die Preise für Wohnimmobilien hierzulande im dritten Quartal 2020 durchschnittlich 7,8 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresquartals. Gegenüber dem zweiten Quartal 2020 stiegen die Preise für Wohnungen sowie für Ein- und Zweifamilienhäuser um 2,9 Prozent.
Diese Entwicklung ist sowohl in den Städten wie auch auf dem Land zu beobachten, wie die Wiesbadener Behörde weiter mitteilt. So waren in den sieben größten Metropolen (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf) Ein- und Zweifamilienhäuser im dritten Quartal 2020 um 8,9 Prozent und Eigentumswohnungen um 7,3 Prozent teurer als im Vorjahresquartal. In den anderen Großstädten ab 100.000 Einwohnern stiegen die Häuserpreise gegenüber dem Vorjahresquartal um 8,3 Prozent und die Preise für Eigentumswohnungen um 10,2 Prozent. Kräftige Preiszuwächse gab es auch in ländlichen Regionen: So kletterten die Preise für Häuser in dichter besiedelten ländlichen Kreisen um 9,7 Prozent und für Eigentumswohnungen um 7,1 Prozent. Selbst in dünn besiedelten ländlichen Kreisen waren Preissteigerungen von 8,4 Prozent für Ein- und Zweifamilienhäuser und von 8,1 Prozent für Wohnungen zu verzeichnen.