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06.02.2019

Massive Preissteigerung bei Wohnimmobilien

Die Immobilienpreise in Deutschland sind im Jahr 2018 um 5,6 Prozent gestiegen. Während die Preissteigerung bei Gewerbe-Immobilien mit 3,1 Prozent noch relativ moderat ausfiel, war es bei Wohngebäuden mit 6,8 Prozent mehr als doppelt so viel. Dies geht aus dem bulwiengesa-Immobilienindex hervor, der die Immobilienmarktentwicklung in Deutschland auf Basis von 125 deutschen Städten seit 1990 analysiert. bulwiengesa ist in Europa nach eigenen Angaben eines der großen unabhängigen Analyseunternehmen der Immobilienbranche.
Der Preissprung im Teilindex Wohnen sei laut bulwiengesa mit 6,8 Prozent „erneut massiv“ gewesen, wenn auch nicht ganz so stark wie 2017 mit 8,3 Prozent. Ralf-Peter Koschny, Vorstand bei bulwiengesa: „Niemand hätte für möglich gehalten, dass die Preise im Segment Wohnen mit solcher Ausdauer steigen. Auch der aktuelle Immobilienindex zeigt deutliche Zuwächse bei den Kaufpreisen von Eigentumswohnungen, Reihenhäusern und Grundstücken in vielen Städten. Aber obwohl die Kaufpreise stärker als die Mieten steigen, kann von flächendeckenden Überhitzungen nicht die Rede sein. Die wirtschaftlichen Fundamentaldaten stützen nach wie vor die aktuelle Entwicklung.“