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16.12.2020

LBS-Studie: Wohnwünsche ändern sich im Zuge der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie bringt enorme Belastungen und Veränderungen in fast allen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft mit sich. Offenbar verschieben sich im Zuge der Krise auch die Wohnwünsche der Deutschen. Dies jedenfalls legt eine aktuelle Umfrage der Landesbausparkassen unter 20- bis 45-Jährigen nahe.
Fast 60 Prozent der Befragten gaben an, in den letzten Monaten ihr Zuhause umgestaltet zu haben. Eine große Rolle hat dabei das Thema Home-Office gespielt. So teilten 44 Prozent der Umfrageteilnehmer mit, wegen Corona im Home-Office gearbeitet zu haben. Vor Corona lag der Anteil der regelmäßig im Home-Office Arbeitenden an der befragten Altersgruppe nur bei 21 Prozent. So verwundert es nicht, dass jeder fünfte in den letzten Wochen einen Heimarbeitsplatz eingerichtet hat.
Drei Viertel der Befragten gingen davon aus, dass die Corona-Pandemie in Deutschland noch für mindestens ein Jahr ein wichtiges Thema sein wird. Dementsprechend planen viele weitere Veränderungen im Wohnumfeld. So möchten sich 17 Prozent der Befragten einen Home-Office-Platz einrichten, 16 Prozent denken über ihre Inneneinrichtung nach und jeweils 13 Prozent über Renovierungsarbeiten.
Auch die Wohnpräferenzen ändern sich infolge der Corona-Erfahrungen. Hoch im Kurs stehen insbesondere Balkon oder Garten. Dies gaben 34 Prozent aller Befragten an. 30 Prozent würden lieber günstiger wohnen, 23 Prozent hätten gerne mehr Zimmer, 17 Prozent mehr Möglichkeiten zur Selbstversorgung, und 15 Prozent würden gern weiter außerhalb wohnen. Eine bevorstehende Renaissance des abgeschiedenen Dorflebens lässt sich aus den Befragungsergebnissen allerdings nicht herauslesen, so die Experten von LBS Research.