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13.10.2021

Heizspiegel 2021: Heizkosten steigen in diesem Jahr deutlich

Nach einem leichten Rückgang im vergangenen Jahr müssen die Verbraucher in Deutschland für 2021 wieder mit deutlich steigenden Heizkosten rechnen. Dies zeigt der aktuelle Heizspiegel (www.heizspiegel.de), der von der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund und dem Verband kommunaler Unternehmen erstellt wurde. Demnach sind die Heizkosten in 2020 bei einer durchschnittlichen Wohnung um 35 Euro (5 Prozent) gesunken. Für das laufende Jahr gehen die Experten von co2online jedoch von Mehrkosten im Umfang von durchschnittlich 90 Euro (13 Prozent) aus. Gründe dafür seien steigende Energiepreise, kühleres Wetter und der CO2-Preis.
Teuer wird laut Heizspiegel insbesondere das Heizen mit Heizöl: Nach minus 27 Prozent in 2020 wird für 2021 ein Preiszuwachs von 44 Prozent erwartet. Kostensteigerungen werden allerdings auch für alle anderen Energieträger prognostiziert, wenn auch in sehr unterschiedlichen Abstufungen. Ebenfalls zweistellig klettern die Preise auch beim Erdgas als weiterem fossilem Energieträger, und zwar um 13 Prozent (2020: -5%). Bei Fernwärme sind es plus neun Prozent (2020: -2%), bei der Wärmepumpe plus sieben Prozent (2020: -1%) und bei Holzpellets plus drei Prozent (2020: -6%).
Der Heizspiegel beziffert das Sparpotenzial für eine Wohnung auf durchschnittlich 490 Euro pro Jahr. Am wirkungsvollsten seien das Sanieren und der Umstieg auf erneuerbare Energien. Wie groß das persönliche Sparpotenzial in einer Wohnung oder einem Haus ist, lässt sich auf www.heizspiegel.de berechnen.