VEKA AG
Branchennews Branchennews allgemein
04.01.2021

Bund strukturiert Förderung für energetisches Bauen und Sanieren neu

Im Rahmen des nationalen Klimaschutzprogramms 2030 strukturiert die Bundesregierung ihre energetische Gebäudeförderung neu. So starten 2021 die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sowie die neue Förderrichtlinie zur Energieberatung für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme (EBN). Damit sollen mehr energieeffiziente Gebäude und ein höherer Anteil erneuerbarer Energien am Wärmeverbrauch erreicht werden. Fernziel der Bundesregierung ist es, bis zum Jahr 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu realisieren.
Die bisherigen Programme zur Förderung von Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien im Gebäudebereich – darunter das CO2-Gebäudesanierungsprogramm und das Marktanreizprogramm zur Nutzung Erneuerbarer Energien im Wärmemarkt– werden mit der neuen BEG in einem modernisierten, vereinfachten und weiter entwickelten Förderangebot gebündelt. Die BEG besteht aus drei Teilprogrammen, die jeweils in einer Zuschussvariante oder einer Kreditvariante angeboten werden. Antragsteller können damit Fördermittel zu Vollsanierung und Neubau von Wohngebäuden (BEG WG) bzw. Nichtwohngebäuden (BEG NWG), sowie Einzelmaßnahmen an Wohn- und Nichtwohngebäuden (BEG EM) nutzen.
Zum 1. Januar 2021 startet die Zuschussförderung für Einzelmaßnahmen im Teilprogramm BEG EM durch das BAFA. Die Förderung im Rahmen der BEG NWG und BEG WG (Zuschuss- und Kreditvariante) sowie der BEG EM in der Kreditvariante soll im Sommer 2021 anlaufen.
Die neue Richtlinie EBN ersetzt ab Januar 2021 die Förderung für die „Energieberatung im Mittelstand (EBM)“ und „Energieberatung für Nichtwohngebäude von Kommunen und gemeinnützigen Organisationen (EBK)“.