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21.01.2019

Bauindustrie zum Anstieg der Baupreise

Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) betont, dass die steigenden Baupreise nicht allein den Bauunternehmen angelastet werden können. Mit diesem Hinweis reagiert der Verband auf die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts, wonach die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland im November 2018 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 4,8 Prozent gestiegen sind. Dies sei laut der Wiesbadener Behörde der stärkste Anstieg seit November 2007 gewesen.
Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie hervorhebt, sind vor allem gestiegene Baumaterialkosten, die jüngste Tariflohnerhöhung und zunehmende staatliche Regulierungen ausschlaggebend für den Anstieg der Baupreise, so HDB-Hauptgeschäftsführer Dieter Babiel. Er verwies auf die Erhöhung der Tariflöhne in 2018 von 5,7 Prozent, aber auch auf eine erhebliche Zunahme der Preise zum Beispiel beim Dieselkraftstoff oder beim Baustahl. Preistreibend wirke sich im Immobilienbereich auch aus, dass baureifes Land in den vergangenen acht Jahren um insgesamt 47 Prozent teurer geworden sei.