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22.02.2019

Bauindustrie: Zahl der Auszubildenden steigt erneut

Die deutsche Bauindustrie zieht für 2018 eine positive Ausbildungsbilanz. Die Unternehmen des deutschen Bauhauptgewerbes haben bis Ende 2018 bundesweit 14.060 neue Ausbildungsverträge geschlossen. Das bedeutet einen Zuwachs von 1.100 Auszubildenden gegenüber 2017. Gleichzeitig ist es der fünfte Anstieg in Folge. Dies berichtet der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) unter Berufung auf die jüngsten Ausbildungszahlen der Sozialkassen der Bauwirtschaft SOKA-BAU.
„Die Ausbildung am Bau ist wieder gefragt. Dazu haben nicht nur die gute Baukonjunktur und die überdurchschnittlich hohe Ausbildungsvergütung beigetragen. Auch die Wahrnehmung unserer Branche wandelt sich: Weg von einer Krisen-, hin zu einer prosperierenden Zukunftsbranche“, kommentiert HDB-Hauptgeschäftsführer Dieter Babiel die Erfolgsbilanz.
Auch die Integration von Geflüchteten habe zum positiven Gesamtbild beigetragen, so der Hauptverband. Er verweist auf Angaben der Bundesagentur für Arbeit, wonach sich die Zahl der aus Asylherkunftsländern stammenden Auszubildenden in Betrieben des gesamten Baugewerbes im Vorjahresvergleich auf 4.800 mehr als verdoppelt habe.
Zu denken gebe allerdings, dass laut Bundesagentur für Arbeit im Dezember noch mehr als 2.000 Ausbildungsplätze in der Bauwirtschaft unbesetzt waren, mahnte Babiel.