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10.07.2020

Über zwei Drittel der neuen Wohngebäude heizen mit erneuerbaren Energien

Erneuerbare Energien sind im Neubaubereich weiter auf dem Vormarsch. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, werden 67,2 Prozent der im Jahr 2019 neu gebauten Wohngebäude ganz oder teilweise mit erneuerbaren Energien beheizt. Dazu zählen Geothermie, Umweltthermie, Solarthermie, Holz, Biogas/Biomethan sowie sonstige Biomasse. 2018 hatte ihr Anteil bei 66,6 Prozent gelegen. Als primäre, also überwiegend eingesetzte Energiequelle werden erneuerbare Energien in knapp der Hälfte (47,7%) der 2019 fertiggestellten rund 108.000 neuen Wohngebäude genutzt.
Mit 42,7 Prozent waren Wärmepumpen, die zur Energiegewinnung Geo- und Umweltthermie nutzen, die wichtigste primäre Energiequelle für die Heizung. In 41,9 Prozent der Neubauten entschieden sich die Bauherren für Gas. Die übrigen Energiequellen kamen auf insgesamt 15,4 Prozent.
Nicht selten wird in neuen Wohngebäuden eine weitere (sekundäre) Energiequelle eingesetzt – hier fiel die Wahl bevorzugt auf Solarthermie (15,2%) und Holz (13,8%).