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23.07.2018

Steigende Immobilienpreise bremsen Lust der Sparer auf Wohneigentum

Die Bereitschaft der Deutschen, für Wohneigentum zu sparen, bleibt auf niedrigem Niveau. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar TNS im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen. Bereits zum 63. Mal wurden mehr als 2.000 Bundesbürger ab 14 Jahren zu ihren bevorzugten Sparmotiven befragt. Wie in der letzten Erhebung nennen hier 37 Prozent der Befragten „Wohneigentum“ als Sparmotiv. Der Tiefstand in der über 20-jährigen Umfragereihe ist damit noch nicht überwunden, konstatiert Kantar TNS.
Der Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Privaten Bausparkassen, Bernd Hertweck, sieht in Deutschland weiterhin eine „Lust am Wohneigentum“. Allerdings könne die Einkommensentwicklung mit der Preissteigerung nicht Schritt halten. „Eigene vier Wände werden somit für viele unerschwinglich. Das sorgt vor allem bei jungen Menschen für Enttäuschung“, so Hertweck. Er weist darauf hin, dass eine ausreichende Eigenkapitalbildung gerade für Haushalte an der Schwelle zum Wohneigentum unverzichtbar sei. Vor diesem Hintergrund könne die von der Politik angekündigte verbesserte Ansparförderung für neue Impulse sorgen.
Das Hauptsparmotiv der Deutschen bleibt laut der Umfrage nach wie vor der Konsum. Darauf entfielen 57 Prozent der Nennungen. Auf Rang Zwei liegt mit 53 Prozent wie bisher das Sparmotiv „Altersvorsorge“.