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25.07.2018

LBS: Durch Baukindergeld können mehr Familien Wohneigentum erwerben

Nach Einschätzung der Landesbausparkassen (LBS) wird das von der Großen Koalition beschlossene Baukindergeld positive Effekte auf die Wohneigentumsbildung haben. Dies zeigt eine Modellrechnung des Berliner Immobilienforschungsinstituts empirica in Zusammenarbeit mit LBS Research. Demnach werden durch die Förderung zusätzlich 58.000 junge Familien in der Lage sein, Wohneigentum zu erwerben. Bisher liege das Potenzial an jungen Mieterhaushalten mit Kindern, die aufgrund ihrer Einkommens- und Eigenkapitalsituation für einen Wohneigentumserwerb in Frage kommen, bei 181.000 Haushalten. Durch das Baukindergeld steige diese Zahl um 32 Prozent auf 239.000 an.
Beim Baukindergeld erhalten Ersterwerber für den Bau oder Kauf eines selbstgenutzten Objekts über einen Zeitraum von zehn Jahren pro Jahr und Kind einen Eigenkapitalzuschuss von 1.200 Euro pro Kind. Die Förderung wird bis zu einer Einkommensgrenze von 75.000 Euro (zu versteuerndes Einkommen) gewährt. Die Obergrenze erhöht sich pro Kind um 15.000 Euro. Antragstellungen sollen zunächst bis Ende 2020 möglich sein.