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02.07.2018

In Deutschland fehlen 2,9 Millionen altersgerechte Wohnungen

Im Jahr 2030 werden über 22 Millionen Menschen in Deutschland älter als 65 Jahre sein. Das bedeutet eine Zunahme von fünf Millionen gegenüber dem heutigen Stand. Darauf weisen die Landesbausparkassen (LBS) unter Berufung auf Berechnungen des Forschungsinstituts Prognos hin.
Die steigende Lebenserwartung und der parallel wachsende Bedarf an Wohnraum für ältere Personen bergen erhebliche Herausforderungen für den Wohnungsmarkt. Weil die meisten Menschen so lange wie möglich im vertrauten Umfeld leben möchten, müssen sehr viel mehr Wohnungen altersgerecht gestaltet werden, zum Beispiel mit ebenerdigen Zugängen, breiten und schwellenlosen Türen oder einer bodengleichen Dusche. Bisher stünden aber nur 700.000 entsprechend ausgebaute Wohnungen zur Verfügung – 2,9 Millionen zu wenig, so die LBS-Experten.
Vorteile hat laut LBS-Einschätzung der, der Wohneigentum besitzt. Er könne selbst entscheiden, wie er sein Zuhause nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen gestaltet. Umbaumaßnahmen mit dem Ziel der Barrierereduzierung könnten beispielsweise über einen Bausparvertrag finanziert werden, so der Rat der LBS-Experten.