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09.02.2018

Immobilienverband fordert Aktionsplan für mehr Wohnungsbau

Angesichts sinkender Baugenehmigungszahlen fordert der Immobilienverband IVD einen Immobiliengipfel sowie einen Aktionsplan für mehr Wohnungsneubau, mehr Wohneigentum und weniger Regulierung. Vor dem Hintergrund der sich über Monate hinziehenden Regierungsbildung sagt IVD-Präsident Jürgen Michael Schick: „Stillstand ist kein Zukunftsprojekt. Jeder Tag ohne Regierung ist ein Tag ohne Wohnungsbauförderung. Der Trend der zurückgehenden Baugenehmigungszahlen beschleunigt sich.“ Das Statistische Bundesamt hatte zuletzt berichtet, dass die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland von Januar bis November 2017 um 26.400 (7,8 Prozent) gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum zurückgegangen ist.
Eine wesentliche Ursache für die Abnahme der Baugenehmigungen sieht der IVD auch im knappen Baulandangebot. Hier sieht der Verband die Kommunen in der Pflicht, bessere Rahmenbedingungen zu schaffen. Von der Politik verlangt der IVD stärkere Investitionsanreize für den Neubau.