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07.04.2021

ift organisiert Sonderschau „Green Deal“ auf der Fensterbau Frontale 2022

Unter dem Titel „Green Deal“ lädt das Institut für Fenstertechnik Rosenheim (ift) zu einer Sonderschau auf der Fensterbau Frontale 2022, die vom 29. März bis 1. April 2022 in Nürnberg stattfindet. Ziel ist es, nachhaltige Fenster, Bauelemente und Baukonzepte zu zeigen, die CO2-Effizienz und Schutz vor Klimaextremen verbinden.
Den Schlüssel für eine wirksame Begrenzung des Klimawandels sieht das ift in der energetischen Sanierung des Gebäudebestands und verweist auf Analysen der Verbände VFF und BF, wonach über 250 Millionen alte Fenstereinheiten mit Gläsern ohne Low-E-Beschichtung auf einen Austausch warten. Damit könnten jährlich über 14 Mio. Tonnen CO2 eingespart werden. Das wären 50 Prozent der 28 Mio. Tonnen, die nach Angaben der dena (Deutsche Energie-Agentur GmbH) notwendig wären, um den Klimaschutzplan 2030 für den Gebäudesektor zu erreichen, so das ift.
Von politischer Seite brauche es dazu Instrumente wie eine Austauschverpflichtung, eine Verschärfung der energetischen Anforderungen und attraktive Förderprogramme. Bauelemente und Baustoffe müssten CO2-effizienter werden und höhere Anteile aus nachwachsenden Rohstoffen und Recyclingmaterialien aufweisen. Zudem müssten künftige Bauelemente auch Schutz vor Klimaextremen wie Hitzewellen, Überflutungen, Orkanen, aber auch vor unerwarteten Kälteeinbrüchen mit großen Schneemassen bieten.
Aus Sicht des ift bieten sich hier große Chancen für Fenster, Türen, Fassaden, Sonnenschutz, dezentrale Lüftungssysteme und weitere Bauelemente und Baustoffe. Das ift lädt interessierte Unternehmen daher ein, sich mit innovativen Produkten und Dienstleistungen als Mitaussteller auf der Sonderschau zu präsentieren. Detaillierte Informationen und Bewerbungsunterlagen gibt es unter www.ift-rosenheim.de/Sonderschau_Fensterbau2022_Green_Deal