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09.07.2018

GdW lobt Bundeshaushalt: Positive Signale für die Zukunft des Wohnens

Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW begrüßt die im neuen Bundeshaushalt vorgesehenen Weichenstellungen für die Zukunft des Wohnens. So sollen die Zuschüsse zum sozialen Wohnungsbau entgegen der bisherigen Planung nun doch nicht auf eine Milliarde Euro gesenkt werden, sondern auch 2019 bei 1,5 Milliarden Euro liegen. Zudem solle die Städtebauförderung auf einem hohen Niveau von 790 Millionen Euro verstetigt werden. „Damit setzt die Große Koalition positive Zeichen für die Zukunft des Wohnens in Deutschland“, kommentierte GdW-Präsident Axel Gedaschko. Aus seiner Sicht ist eine starke Wohnraumförderung „in Zeiten angespannter Märkte und deutlich steigender Kosten für das bezahlbare Wohnen unerlässlich“.
Positiv wertet der GdW ebenfalls die Fortführung des Investitionspakts „Soziale Integration im Quartier“ mit weiteren 200 Millionen Euro. Allerdings müssten hier die wohnungswirtschaftlichen Belange stärker berücksichtigt werden.
Zustimmung signalisiert der GdW ebenso für die im KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ erneut zugesagten 75 Millionen Euro und die Erhöhung des Programms „Kriminalprävention durch Einbruchsicherung“ um 15 auf 65 Millionen Euro sowie die Fortsetzung des Bundesprogramms für ländliche Entwicklung (BULE) mit 55 Millionen Euro.
Bezahlbare Grundstücke in den Kommunen und ein echtes Neubauklima müssten hingegen noch stärker in den Fokus der Politik rücken, so der Verband.