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07.01.2022

Erneuter Rekordanstieg bei Immobilienpreisen

Der Anstieg der Immobilienpreise setzt sich offenbar ungebremst fort. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind die Preise für Wohnimmobilien (Häuserpreisindex) in Deutschland im dritten Quartal 2021 um durchschnittlich 12,0 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal gestiegen. Nach Angaben der Wiesbadener Behörde wurde damit zum zweiten Mal in Folge der größte Preisanstieg bei den Wohnimmobilientransaktionen seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2000 verzeichnet. Schon im zweiten Quartal 2021 waren die Preise um 10,8 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2020 hochgeschnellt.
Starke Preisanstiege gab es im dritten Quartal sowohl in den Top 7 Metropolen (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf) als auch in dünn besiedelten ländlichen Kreisen. Laut dem Statistischen Bundesamt stiegen die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen in den Metropolen jeweils um 14,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern in dünn besiedelten ländlichen Kreisen wurde mit +15,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gar ein noch markanterer Preisanstieg registriert. Bei Eigentumswohnungen waren es 11,2 Prozent. Auch in dichter besiedelten ländlichen Kreisen legten die Preise für Häuser und Wohnungen zweistellig zu: Hier kosteten Ein- und Zweifamilienhäuser im Schnitt 12,0 Prozent mehr als im Vorjahresquartal, Eigentumswohnungen 12,3 Prozent.