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07.01.2019

Energieverbrauch 2018 auf Rekordtief gesunken

Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2018 auf den niedrigsten Stand seit Anfang der 1970er Jahre gesunken. Wie die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) mitteilt, ging der Verbrauch 2018 gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent auf 12.900 Petajoule (PJ) beziehungsweise 440,2 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) zurück.
Während die erneuerbaren Energien um 2,1 Prozent gegenüber 2017 zulegten, nahm der Verbrauch insbesondere der fossilen Energieträger deutlich ab: So sank der Verbrauch von Braunkohle um 1,9 Prozent, von Mineralöl um 5,6 Prozent, von Erdgas um 7,3 Prozent und von Steinkohle um 11,2 Prozent. Für die Kernenergie registrierte die AGEB ein leichtes Minus von 0,3 Prozent. Durch die kräftigen Rückgänge bei den fossilen Energieträgern seien die energiebedingten CO2-Emissionen um gut sechs Prozent geringer ausgefallen.
Der Anteil der fossilen Energieträger am Energiemix in Deutschland ist weiter rückläufig. Laut AGEB entfallen aber immer noch knapp 58 Prozent des inländischen Energieverbrauchs auf Öl und Gas, wobei Öl auf 34,1 Prozent kommt und Gas auf 23,5 Prozent. Auf Rang drei folgen die erneuerbaren Energien, die ihren Marktanteil auf 14 Prozent ausgebaut haben.