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25.05.2018

dena-Gebäudereport: Stillstand bei der Energiewende im Gebäudebereich

Die Energiewende im Gebäudebereich stagniert. Dies zeigt der neue Gebäudereport 2018 der Deutschen Energie-Agentur (dena). Im Zeitraum von 2010 bis 2016 habe der Endenergieverbrauch in Wohn- und Nichtwohngebäuden demnach auf hohem Niveau verharrt. In den acht Jahren zuvor – von 2002 bis 2010 – sei der Energieverbrauch in Gebäuden hingegen um 20 Prozent reduziert worden. Dieser Effizienztrend scheint vorbei zu sein, so die Einschätzung der dena.
„Die derzeitigen Anstrengungen im Bereich Energieeffizienz sind nicht ausreichend, um die Klimaschutzziele und damit die anvisierte Treibhausgasreduzierung im Gebäudebereich zu erreichen“, sagt Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. Notwendig sei der verstärkte Einsatz energieeffizienter Heizungsanlagen, Fassaden und Fenster. Auch innovative Techniken und Geschäftsmodelle wie das serielle Sanieren müssten stärker in den Fokus rücken.
Abgesehen von politischen und technischen Erfordernissen sei die Energiewende „ein gesellschaftspolitisches Projekt, bei dem es darum geht, die Menschen für klimafreundliches Bauen und Sanieren zu begeistern“, betonte Kuhlmann.