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25.06.2018

Baugenehmigungen leicht im Plus

Im ersten Jahresdrittel gab es bei den Baugenehmigungen in Deutschland einen leichten Anstieg von 0,7 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dies teilt das Statistische Bundesamt mit. So wurde von Januar bis April 2018 der Bau von insgesamt 107.300 Wohnungen genehmigt. Dies betrifft sowohl Neubauten als auch Maßnahmen im Bestand.
Deutliche Zuwächse gibt es weiterhin bei neuen Mehrfamilienhäusern mit einem Plus von fünf Prozent auf 53.700 Genehmigungen. Leicht im Minus waren im ersten Jahresdrittel hingegen Einfamilienhäuser (-0,5 Prozent auf 28.400 Genehmigungen) und Zweifamilienhäuser (-1,7 Prozent auf 6.900). Nach wie vor deutlich rückläufig ist die Zahl der Genehmigungen für Wohnheime, die um 33 Prozent auf 4.300 sank. In diese Kategorie fallen auch Flüchtlingsunterkünfte. Rechnet man die Wohnheime heraus, kommt man in den übrigen Sparten auf ein Genehmigungs-Plus von insgesamt 2,8 Prozent.
Im Gebäudebestand zeigt sich ebenfalls ein Aufwärtstrend: So stieg die Zahl der Wohnungen, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen sollen, von Januar bis April 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,1 Prozent auf 12.400 an.