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30.08.2021

Weiter steigender Energieverbrauch in Privathaushalten

Der Energieverbrauch der Privathaushalte fürs Wohnen steigt weiter an. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben die privaten Haushalte in Deutschland 2019 temperaturbereinigt insgesamt 722 Milliarden Kilowattstunden und damit rund 1,1 Prozent oder acht Milliarden Kilowattstunden mehr als 2018 verbraucht. Damit setzt sich ein Trend fort: Nachdem der Verbrauch zwischen 2000 und 2012 um 14,5 Prozent zurückging, nimmt er seitdem nach Angaben der Wiesbadener Behörde kontinuierlich zu und lag 2019 um zehn Prozent höher als 2012. Über 70 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs wurde für das Heizen eingesetzt.
Der Blick auf die einzelnen Energieträger im Bereich Wohnen zeigt, dass die erneuerbaren Energien 2019 ihren Anteil am temperaturbereinigten Energieverbrauch der privaten Haushalte auf 15,1 Prozent ausgebaut haben (+1,1 Prozentpunkte gegenüber 2018). Hierbei spielt Biomasse (darunter vor allem Holz) die bedeutendste Rolle. Sie machte mit 78,1 Prozent den größten Anteil an den erneuerbaren Energien aus. Solarthermie, Umweltwärme und Geothermie kamen zusammen auf insgesamt 21,9 Prozent. Der Anteil der Fernwärme stieg 2019 auf 8,3 Prozent (+0,3 Prozentpunkte gegenüber 2018). Die Anteile von Mineralöl und Strom am Gesamtenergieverbrauch sanken hingegen auf 17,2 bzw. 17,6 Prozent (-0,3 bzw. -0,4 Prozentpunkte gegenüber 2018).
Haupt-Energieträger für den Bedarf der privaten Haushalte blieb 2019 nach wie vor Gas, das 41,2 Prozent des Gesamtverbrauchs ausmachte (-0,5 Prozentpunkte gegenüber 2018).