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07.10.2019

Verbraucher skeptisch gegenüber Smart Home

Das Thema Smart Home stößt bei vielen Verbrauchern noch auf große Skepsis. Laut einer aktuellen Umfrage nutzen bislang lediglich 29 Prozent der rund 1.400 Befragten Smart-Home-Geräte. 71 Prozent hingegen haben keine Smart-Home-Technik, von denen wiederum 37 Prozent auch in Zukunft keine nutzen wollen. Die Umfrage wurde von der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online für die Mitmachkampagne „Mein Klimaschutz“ des Bundesumweltministeriums durchgeführt.
Die Bedenken der Smart-Home-Skeptiker richten sich vor allem auf Datenschutz (62 Prozent der Befragten), fehlende Kompatibilität (55 Prozent) und zu hohe Kosten (49 Prozent). Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online, verweist hingegen auf das Sparpotenzial durch Digitalisierung: „Vor allem beim Heizen können Smart-Home-Geräte helfen, die Kosten und den CO2-Ausstoß zu senken. Solche Werkzeuge für wirksamen Klimaschutz sollten bekannter gemacht und stärker gefördert werden. Digitalisierung und Monitoring müssen für Verbraucher greifbarer werden.“
Laut co2online lassen sich mit smarten Thermostaten an Heizkörpern bei 110 Quadratmetern Wohnfläche im Schnitt etwa 135 Euro pro Jahr sparen und 450 Kilogramm CO2 vermeiden. In diesem Beispiel amortisiere sich der Wechsel von herkömmlichen zu smarten Thermostaten innerhalb von weniger als zwei Jahren.