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01.07.2019

Starke Preisanstiege bei Wohnimmobilien

Die Preisspirale auf dem Wohnungsmarkt dreht sich weiter. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben die Preise für Wohnimmobilien (Häuserpreisindex) in Deutschland im ersten Quartal 2019 um durchschnittlich fünf Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum zugelegt. Anstiege waren dabei sowohl in Städten als auch in ländlichen Regionen zu verzeichnen, wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung. So kletterten die Preise in den sieben größten Metropolen des Landes um 8,6 Prozent bei Eigentumswohnungen und 6,9 Prozent bei Ein- und Zweifamilienhäusern. Demgegenüber verteuerten sich die Preise in ländlichen Regionen lediglich um bis zu 1,7 Prozent für Wohnungen und bis zu 4,5 Prozent für Häuser.
Die Dynamik der Preisentwicklung ist erheblich. Im gut dreijährigen Zeitraum seit Ende 2015 sind die Preise für Wohnimmobilien laut Statistischem Bundesamt bundesweit um durchschnittlich 22 Prozent gestiegen. Einen enormen Preissprung gab es in den Metropolen bei Eigentumswohnungen mit 40,8 Prozent und bei Ein- und Zweifamilienhäusern mit 36,4 Prozent. In ländlichen Kreisen sind Häuser seit dem vierten Quartal 2015 um 21,4 Prozent teurer geworden und Wohnungen um 16,3 Prozent.