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02.10.2020

Preise für Wohnimmobilien weiter mit steigender Tendenz

Trotz der Corona-Krise steigen die Häuserpreise in Deutschland weiter an. Dies zeigt der aktuelle Häuserpreisindex des Statistischen Bundesamts. So lagen die Preise für Wohnimmobilien im zweiten Quartal 2020 durchschnittlich um 6,6 Prozent höher als im zweiten Quartal 2019. Gegenüber dem ersten Quartal 2020 war im zweiten Quartal ein Anstieg von zwei Prozent zu verzeichnen.
Preiszuwächse gab es sowohl in Städten wie auch auf dem Land, allerdings in unterschiedlicher Ausprägung. In den sieben größten Metropolen (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf) waren Ein- und Zweifamilienhäuser im zweiten Quartal 2020 um 6,5 Prozent und Eigentumswohnungen um 6,1 Prozent teurer als im entsprechenden Vorjahresquartal. In den anderen Großstädten ab 100.000 Einwohnern kletterten die Häuserpreise im zweiten Quartal 2020 um 7,3 Prozent und die Preise für Eigentumswohnungen um 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.
In ländlichen Kreisen stiegen die Preise für Häuser in dichter besiedelten Regionen um 8,9 Prozent und für Eigentumswohnungen um 5,9 Prozent. In dünn besiedelten ländlichen Kreisen lag der Preiszuwachs für Ein- und Zweifamilienhäuser bei 4,8 Prozent und für Wohnungen bei 6,6 Prozent.