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22.03.2019

Marktanalyse: Hohe Nachfrage nach Wohn- und Büroimmobilien

Der deutsche Immobilienmarkt ist weiterhin von einer hohen Nachfrage nach Wohn- und Büroimmobilien bestimmt. Das zeigt die aktuelle Marktanalyse des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken (vdp), einem der fünf Spitzenverbände der Deutschen Kreditwirtschaft. Der Neubau von Wohn- und Büroimmobilien habe im vergangenen Jahr kaum für Entlastung gesorgt.
So stieg der auf Basis konkreter Transaktionszahlen ermittelte vdp-Immobilienpreisindex für Ein- und Zweifamilienhäuser 2018 um 8,2 Prozent, während die Preise für Eigentumswohnungen um 5,8 Prozent zulegten. Als Grund nennt der vdp neben steigenden Einkommen und niedrigen Zinsen die hohe Verkaufszurückhaltung auf den Bestandsmärkten.
Eine Folge der angespannten Wohnungsmärkte seien steigende Mieten. Parallel steige wegen der niedrigen Zinsen die Nachfrage nach Wohneigentum. Eine Entspannung erwartet der vdp zumindest kurzfristig nicht, da eine Ausweitung des Wohnungsangebotes nur sehr langsam erfolgen könne.
Auf dem Markt für Büroimmobilien sind die Leerstände laut vdp auch aufgrund der guten Beschäftigungsentwicklung weiter zurückgegangen. So hätten Ende 2018 bundesweit nur noch weniger als fünf Prozent des Büroflächenbestandes leer gestanden. In den sieben größten deutschen Büromärkten schrumpfte die Leerstandsquote im Jahresdurchschnitt 2018 sogar auf drei Prozent. Die Folge sei, dass es in den prosperierenden Ballungsgebieten auf dem Büroflächenmarkt kaum noch ein Angebot gebe. Steigende Büromieten seien die Konsequenz.