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30.09.2020

Kosteneinsparungen sind Hauptargument bei energetischen Sanierungen

Das Hauptargument für Hausbesitzer, eine energetische Sanierung anzugehen, sind vor allem die eingesparten Kosten und eher weniger das CO2-Einsparpotenzial. In einer Studie des Marktforschungsinstitutes infas quo im Auftrag der Bausparkasse Schwäbisch Hall nennen 57 Prozent der Befragten die Kostenersparnis als Hauptmotiv. 55 Prozent nannten Energieeinsparungen und 51 Prozent den Werterhalt der Immobilie. Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind hingegen eher nachrangig: Nur 43 Prozent gaben Klimaschutz als Motiv an.
Die Studie zeigt ebenfalls, dass die staatliche Förderung der energetischen Sanierung durchaus Impulse setzt. Ein Drittel der Befragten hält die aktuelle Förderung (steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten, BAFA-Förderung und KfW-Programme) für einen großen oder sehr großen Anreiz. Dementsprechend planen sechs von zehn Immobilienbesitzern angesichts der bestehenden Fördermöglichkeiten, Maßnahmen zur Verbesserung der Klimabilanz durchzuführen. Vier von zehn wollen dies bereits in den nächsten zwei Jahren konkret angehen.