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05.08.2019

Immer mehr Einpersonenhaushalte

Der Trend zu kleineren Haushalten in Deutschland hält an. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ging die durchschnittliche Haushaltsgröße im Zeitraum von 1991 bis 2018 von 2,27 Personen auf 1,99 Personen zurück. Im Jahr 2018 gab es laut der Wiesbadener Behörde 41,4 Millionen private Haushalte in Deutschland. Daran hatten Einpersonenhaushalte mit 42 Prozent den größten Anteil. Demnach lebten rund 17,3 Millionen Menschen oder etwa jede fünfte Person in Deutschland in einem Einpersonenhaushalt. Zweipersonenhaushalte machten 34 Prozent des Bestandes aus. Dreipersonenhaushalte kamen auf zwölf Prozent. Nur in neun Prozent aller Haushalte lebten vier Personen, und lediglich in drei Prozent waren es fünf oder mehr Personen.
Der Trend zu immer kleineren Haushalten zeigt sich auch darin, dass die Gesamtzahl der Haushalte erheblich zunimmt – seit 1991 (damals gab es 35,3 Millionen Haushalte) um 17 Prozent. Dabei stieg die Zahl der Einpersonenhaushalte um 46 Prozent und die der Zweipersonenhaushalte um 29 Prozent. Bei Haushalten mit drei oder mehr Personen war hingegen ein Rückgang von 20 Prozent zu verzeichnen.