VEKA AG
Branchennews Branchennews allgemein
03.07.2019

Erste Energieausweise für Nichtwohngebäude laufen ab

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) weist darauf hin, dass die ersten Energieausweise von Nichtwohngebäuden in diesem Jahr ablaufen. Sie wurden seit Anfang Juli 2009 ausgestellt und verlieren nach zehn Jahren ihre Gültigkeit. Die jeweiligen Eigentümer müssen einen aktuellen Energieausweis vorlegen, wenn sie die betreffende Immobilie verkaufen, vermieten oder verpachten wollen. Nach Angaben der dena gilt dies ebenfalls, wenn im Zuge einer Sanierung eine energetische Bilanzierung durchgeführt worden ist.
Um einen neuen Energieausweis erstellen zu lassen, empfiehlt die dena, einen qualifizierten Energieberater aus der Energieeffizienz-Expertenliste hinzuzuziehen (www.energie-effizienz-experten.de). Zur Wahl stehen zwei Arten von Energieausweisen: zum einen der Bedarfsausweis, zum anderen der Verbrauchsausweis. Da der Verbrauchsausweis nur auf den Verbrauchswerten der vergangenen drei Jahre basiert und daher im Ergebnis stark vom Wohnverhalten der Bewohner bzw. Nutzer des Gebäudes abhängt, rät die dena zum Bedarfsausweis. Dieser beruht auf einer technischen Analyse der Gebäudedaten durch einen Energieberater, der dann den Energiebedarf berechnet und den energetischen Zustand dokumentiert. Dabei steht nicht das Nutzerverhalten im Fokus, sondern vielmehr Kriterien wie die Qualität der Gebäudehülle (Fenster, Decken und Außenwände) sowie der Anlagen für Heizung, Lüftung, Kühlung, Beleuchtung und Warmwasserbereitung und die Arten der Energieträger. Auf Basis eines Bedarfsausweises lassen sich zudem mögliche Sanierungsmaßnahmen besser aufzeigen.

Info:
www.zukunft-haus.info/energieberatung-planung/energieausweis/rund-um-den-energieausweis.html