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01.09.2021

Deutsche favorisieren Eigenheim als Altersvorsorge

75 Prozent der Menschen in Deutschland halten eine Immobilie für die beste Geldanlage. Vor zehn Jahren waren es erst 66 Prozent. Darüber hinaus betrachten 64 Prozent der Bürger hierzulande eigene Immobilie als beste Altersvorsorge. Dies sind Ergebnisse des Kantar-Trendindikators 2021, der unter anderem im Auftrag der Landesbausparkassen erhoben wurde. Demnach glauben 79 Prozent der Befragten auch, dass ein eigenes Zuhause generell eine sichere Altersvorsorge biete. Dieser Meinung sind auch 69 Prozent der Mieter, unter den Immobilieneigentümern sind es sogar 90 Prozent.
Erstaunlicherweise hat Deutschland trotz dieser Einschätzungen eine der niedrigsten Wohneigentumsquoten in Europa. „Es ist deshalb eine wichtige Aufgabe der Politik, mehr Menschen den Weg ins eigene Zuhause zu ermöglichen“, fordert Axel Guthmann, Verbandsdirektor der Landesbausparkassen.
Der große Vorteil des Wohnens im Eigentum liege in Mietersparnis, die gerade im Alter besonders zum Tragen komme, erläutert Guthmann. Die LBS-Experten verweisen auf Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, wonach Mieter im Rentenalter im Schnitt 34 Prozent ihres Haushaltsnettoeinkommens zur Deckung ihrer Wohnkosten aufwenden müssen. Bei Eigentümern seien es dagegen nur 15 Prozent.