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01.11.2019

bautec 2020: Serielles und modulares Bauen als Thema

Die bautec 2020, die vom 18. bis 21. Februar in Berlin stattfindet, nimmt das serielle und modulare Bauen als möglichen Schlüssel für bezahlbaren Wohnungsbau in den Blick. Denn gerade in den Großstädten übersteigt die Nachfrage das Angebot an bezahlbarem Wohnraum bei weitem. Neben den damit verbundenen steigenden Mieten erschweren hohe Kosten für Wohnungsneubau sowie Grund und Boden die Situation. So liegt das tatsächliche Neubauvolumen deutlich unter dem Bedarf, den die bautec-Organisatoren auf jährlich etwa 400.000 Wohnungen beziffern.
Ist serielles und modulares Bauen die Antwort? Können serielle und modulare Bauweisen schnell und effizient mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen? Und wenn ja: Welche Rahmenbedingungen sind nötig für eine erfolgreiche Umsetzung? Wo liegen die Grenzen? Antworten auf diese Fragen will die bautec als internationale Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik vom 18. bis 21. Februar 2020 auf dem Berliner Messegelände geben – u.a. mit dem Fachkongress „Serielles Bauen in der Digitalisierung“ am 19. Februar. Zudem beleuchtet der bautec Kongress am 20. Februar unter dem Titel „Urbanes Wohnen – Positionen und Perspektiven“ neue Bauaufgaben sowie Wohnkonzepte und Trends – von individuellen Lösungen über innovativen mehrgeschossigen Wohnungs- und Quartiersbau bis hin zur Sanierung und Bauen im Bestand.
Zur Einstimmung fand bereits am 23. Oktober ein Diskussionsforum zum Thema „Bezahlbarer Wohnungsbau mit seriellem und modularem Bauen“ statt. Die bautec hatte dazu die wichtigsten Akteuren der Industrie, der Verbände und der Politik eingeladen. Dabei bekräftigte Anne Katrin Bohle, Staatssekretärin im Bundesbauministerium, dass der Bund das serielle und modulare Bauen fördern wolle: „Mit ihrem Potential können diese Bauweisen bei den aktuellen Wohnraumherausforderungen einen wesentlichen Beitrag leisten.“
„Mit unserer Rahmenvereinbarung zum seriellen Bauen liefern wir passgenaue Lösungen, damit Wohnungsbau schneller, kostengünstiger und in hoher Qualität umgesetzt werden kann. Unsere neun ausgewählten Konzepte für seriellen und modularen Wohnungsbau sind damit ein wichtiger Baustein für mehr bezahlbaren und zeitgemäßen Wohnraum“, sagte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW. Er appellierte an die Länder, die passenden Rahmenbedingungen für eine schnellere bundesweite Realisierung der innovativen Wohnungsbaukonzepte zu schaffen.
Positiv äußerte sich auch Barbara Ettinger-Brinckmann, Präsidentin Bundesarchitektenkammer: „Viele gebaute Beispiele zeigen, dass serieller Wohnungsbau in qualitätsvoller Architektur realisiert werden kann.“

Info: www.bautec.com