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05.10.2020

BAU 2021 nicht als klassische Präsenzmesse, sondern im Hybrid-Format

Die BAU 2021 wird wegen des aktuellen Corona-Infektionsgeschehens nicht als klassische Präsenzmesse stattfinden. Dies haben die Messe München sowie Fachbeirat und Kuratorium der BAU gemeinsam beschlossen. Eigentlich hätte die Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme vom 11. bis 16. Januar 2021 auf dem Münchner Messegelände stattfinden sollen. Stattdessen wird es nun vom 13. bis 15. Januar 2021 ein hybrides Format als Mischung aus einer verkleinerten Präsenzveranstaltung und digitalen Zusatzangeboten geben. 2023 soll die BAU dann wieder wie gewohnt stattfinden, inklusive der digitalen Zusatzangebote des 2021er Hybrid-Formats.
Die Organisatoren hatten lange an der planmäßigen Durchführung der BAU 2021 festgehalten – allerdings stets unter dem Vorbehalt, die Entwicklung abzuwarten und die Lage Ende September noch einmal zu überprüfen. „Sinkende Infektionszahlen und Grenzöffnungen gaben im Juni die berechtige Hoffnung auf eine deutliche Besserung der Situation. Leider haben sich die Vorzeichen im Laufe des Septembers stark geändert. Auch wenn eine Präsenzmesse Ausweisung von immer mehr Risikogebieten in ganz Europa mit den damit verbundenen Reisebeschränkungen jetzt diese Entscheidung gefordert“, sagte Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München. Zudem habe eine aktuelle Ausstellerumfrage gezeigt, dass der weitaus überwiegende Teil der Aussteller die Teilnahme an der Präsenzmesse angesichts der sich verschärfenden Covid-19-Situation inzwischen für unrealistisch hält. Eine Verschiebung der BAU sei keine ernsthafte Option gewesen, weil sie den zweijährigen Innovationszyklus, an dem sich die BAU seit jeher orientiert, unterbrochen hätte, so Martin Hörmann, stellvertretender Vorsitzender von Fachbeirat und Kuratorium der BAU.
Das Erscheinungsbild der BAU wird sich im Hybridformat im Vergleich zu den Vorjahren deutlich verändern. Es umfasst neben einer kompakten Ausstellungsfläche ein digitales Zusatzangebot vor allem für die Aussteller und Besucher, die aufgrund der Reisebeschränkungen nicht nach München kommen können. Für den Präsenzteil der Hybrid-BAU sind das ICM Internationales Congress Center München sowie bis zu zwei Messehallen vorgesehen. Hier können sich Austeller präsentieren, aber auch Foren und Sonderschauen werden dort umgesetzt.
Im digitalen Teil der Veranstaltung stellt die Messe München Vorträge und Diskussionen aus den Foren als Live-Stream sowie als aufgezeichnete Videos für ein globales Publikum zur Verfügung. Hier haben Unternehmen zudem die Möglichkeit, ihre Produkte virtuell in eigenen Online-Sessions zu präsentieren. Für den Austausch sind virtuelle Networking Module vorgesehen.
Details zur „BAU Hybrid“ sowie Teilnahmemöglichkeiten für Aussteller und Besucher stehen voraussichtlich ab Mitte Oktober unter www.bau-muenchen.com zur Verfügung.