VEKA AG
VEKA allgemein
04.07.2012

Erfolgreiche Zertifizierung

 

Angesichts stetig steigender Energiepreise und staatlichen Vorgaben zu energieeffizientem Bauen und Sanieren verzeichnet die Baubranche zunehmend einen Trend zur Passivhausbauweise. Da entsprechend konzipierte Gebäude ohne konventionelle Heizungsanlagen geplant werden, sind bei der Gebäudehülle ein sehr hohes Dämmniveau und eine hohe Luftdichtheit erforderlich. 

Das Grundprinzip der Passivhäuser beruht auf dem Prinzip des Festhaltens der im Haus vorhandenen Wärme und Nutzung aller möglichen Wärmequellen im Inneren. 

Vor diesem Hintergrund wächst die Nachfrage nach hoch dämmenden Fenstern und Türen kontinuierlich. Um seinen Partnerbetrieben auch für den Passivhausbereich maximale Planungssicherheit zu geben, hat der führende Systemgeber VEKA sein erfolgreich eingeführtes Fenstersystem SOFTLINE 82 vom Rosenheimer Institut für Fenstertechnik (ift) auf Basis der neuen ift-Richtlinie WA-15/2 "Passivhaustauglichkeit von Fenstern, Außentüren und Fassaden" prüfen lassen. 

Die Prüfparameter der international anerkannten und notifizierten Stelle basieren auf der Grundlage aktueller europäischer Normen. Neben dem energetischen Standard werden vom ift Rosenheim zusätzlich auch Leistungseigenschaften hinsichtlich der Gebrauchstauglichkeit bewertet. Dazu zählen Prüfungen zum Widerstand gegen Windlast sowie zur Schlagregendichtheit, Stoßfestigkeit und Luftdurchlässigkeit. Nur so kann eine praxisgerechte Einsatzmöglichkeit nachgewiesen werden.

Überzeugende Leistungseigenschaften 

Das Zertifikat der Passivhaustauglichkeit belegt die hervorragenden Wärmedämmwerte von SOFTLINE 82 passiv. Mit einem sehr guten Uf-Wert von 0,95 W/(m²K) erreicht das System in Verbindung mit einem 3-fach-Isolierglas (Ug 0,6 W/m2K) und einem thermisch optimiertem Randverbund (Warme Kante) den geforderten Dämmwert von Uw = 0,80 W/(m²K). Bei der Prüfung der Dämmleistung im montierten Zustand Uw, Einbau erreichte das innovative 82-Millimeter-System einen Wert von 0,84 W/(m²K) für die Einbausituation. 

Im Zusammenspiel mit den ebenfalls überzeugenden Ergebnissen der Zusatzprüfungen für SOFTLINE 82 belegen diese Werte, dass VEKA Partner mit dem System auch für das Passivhaus-Marktsegment bestens gewappnet sind. 

SOFTLINE 82 passiv profitiert von allen Eigenschaften und Vorteilen des Basissystems. Durch den Einsatz von Qualitätsprofilen nach RAL A ergeben sich daraus deutliche Vorteile hinsichtlich der Befestigung tragender Beschlagsteile, insbesondere bei hohen Glasgewichten, die bei der Passivhausausführung notwendig sind.

Für den Endanwender ergibt sich jedoch nicht nur ein Gewinn hinsichtlich Gebrauchstauglichkeit und Energieeinsparung Die höheren Oberflächentemperaturen der Profilinnenseiten führen in Relation zur Raumtemperatur darüber hinaus zu einer deutlichen Verbesserung des Behaglichkeitsempfindens.

Keine Anpassungen im Fertigungsprozess notwendig 

Der Unterschied von SOFTLINE 82 passiv gegenüber dem Basissystem SOFTLINE 82 besteht in der Verwendung einer alternativen, thermisch getrennten Stahlaussteifung und einem thermisch optimierten Randverbund. Aufgrund des gewählten Prüfverfahrens ist der Einsatz des normativen Randverbunds herstellerunabhängig. Eingesetzt werden können alle Isoliergläser mit Abstandhaltersystemen, die nach EN ISO 10077-1 als wärmetechnisch verbessert eingestuft werden, was Architekten und Planern größtmöglichen Planungsfreiraum gewährt. 

Weitere Zusatzmaßnahmen wie z. B. die Verwendung von Einschieblingen oder Schäumen zur Verbesserung der thermischen Eigenschaften sind nicht notwendig. 

"Schon bei der Entwicklung des Systems haben wir großen Wert darauf gelegt, dass unsere Verarbeiter mit wenigen Änderungen gegenüber dem Basissystem auch praxistaugliche Passivhausfenster fertigen können", betont Hermann Schmitz, Leiter der VEKA Anwendungstechnik. Im Fertigungsprozess sind keine weiteren Anpassungen erforderlich, die CE-Kennzeichnung der Elemente erfolge wie gewohnt auf Basis der vorliegenden Leistungsdaten. Mit innovativer Systemtechnik ermöglicht es VEKA seinen Partnern ohne großen Mehraufwand, ihr Portfolio um Passivhausfenster auf Basis von SOFTLINE 82 zu erweitern. Der Startschuss ist mit der erfolgreichen ift-Zertifizierung erfolgt.

 

Das ift bescheinigt dem neuen VEKA System SOFTLINE 82 passiv alle Eigenschaften für Einsatz in Passivhäusern.