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25.10.2017

ZDB appelliert an künftige Bundesregierung: Wohnungsbau forcieren

Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe fordert von der künftigen Bundesregierung deutliche Akzente im Hinblick auf Wohnungsbau und Stadtentwicklung. In den meisten Ballungsräumen seien Neubauwohnungen selbst für Menschen mit mittlerem Einkommen nicht mehr erschwinglich. Bodenpreise, Grunderwerbsteuer, Kapitalanlagebedarf und die energetischen Anforderungen für den Klimaschutz seien enorme Kostentreiber. Die Entwicklung bei den Kauf- und Mietpreisen werde die die Hälfte der Bevölkerung mittelfristig aus den Ballungsräumen verdrängen, wenn nicht umgesteuert werde.
Weitere Punkte auf der Agenda sieht der ZDB in einer Ertüchtigung der Verkehrsinfrastruktur sowie in einer einheitlichen Digitalisierungsstrategie für Bauen, Verkehr und Stadtentwicklung. Die bei der letzten Legislaturperiode praktizierte Trennung von Bau und Verkehr in zwei Ministerien sei ein Fehler gewesen, der nun korrigiert werden müsse. Der ZDB fordert daher „ein starkes gemeinsames Haus für Bau und Infrastruktur“, wie Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa deutlich machte.