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01.12.2017

Zahl der Baugenehmigungen rückläufig

Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland ist in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 um sieben Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Konkret sanken die Genehmigungen von Januar bis September um knapp 19.500 auf 256.800. Dies teilt das Statistische Bundesamt mit.
Im Einfamilienhausbereich wurde in den ersten drei Quartalen rund 69.000 Baugenehmigungen erteilt. Das waren 4.100 oder 5,7 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Jahres 2016. Bei Wohnungen in Zweifamilienhäusern gab es einen leichten Rückgang um 100 Genehmigungen auf 17.000 (minus 0,6 Prozent). Stabil zeigt sich nach vor der Mehrfamilienhausbereich. Hier gab es gegen den Trend eine Zunahme von 0,9 Prozent auf 125.000 genehmigte Wohnungen. Dies ist der höchste Wert seit 20 Jahren.
Mit 40,9 Prozent (auf 10.900 Genehmigungen) war der Rückgang bei Wohnungen in Wohnheimen besonders stark. In diese Kategorie fallen auch Flüchtlingsunterkünfte. Deutlich rückläufig ist zudem die Entwicklung bei Maßnahmen in Bestandsgebäuden. Die Zahl der Wohnungen, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen entstehen sollen, sank um 20,8 Prozent auf 30.900 Wohnungen.