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22.02.2016

Wohnungswirtschaft fordert mehr Tempo beim Wohnungsbau

Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW fordert mehr Tempo beim Wohnungsbau. Gerade in den wachsenden Ballungsregionen würden schnell kostengünstige, aber gleichzeitig qualitativ hochwertige Wohnungen für alle Menschen benötigt. Die Politik müsse die Bremsen für den nachhaltigen Wohnungsbau lösen und ein positives Bauklima schaffen, erklärte GdW-Präsident Axel Gedaschko beim Kongress „Kostenbewusst Planen und Bauen – Wohnungsbau voranbringen“ des Bundesbauministeriums anlässlich der bautec in Berlin.
Bis zur Sommerpause 2016 müsse die von der Bauministerkonferenz angekündigte Neukonzeption der Energieeinsparverordnung und des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes zügig umgesetzt werden, so Gedaschko. Als Sofortmaßnahmen forderte er, Bauleitplanungen und Baugenehmigungsverfahren deutlich zu beschleunigen und die Baunutzungsverordnung zu überarbeiten.
Standardisierungs-Konzepte, etwa durch eine serielle Bauweise, könnten aus GdW-Sicht ein Lösungsansatz für mehr bezahlbaren Wohnungsbau sein. Damit ließen sich das Bauen beschleunigen und gleichzeitig die Kosten für Bauherren und Mieter reduzieren. Gleichwohl müsse beim seriellen Bauen von heute ein hoher Qualitätsanspruch im Vordergrund stehen. Laut einer Adhoc-Umfrage haben mehr als 70 Prozent der im GdW organisierten Wohnungsunternehmen Interesse an Typenbau und Typengenehmigungen. Rund 50 Prozent der Befragten planen, künftig serielle oder modulare Elemente beim Bau einzusetzen.