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30.12.2015

VFF begrüßt Pariser Klimaschutzabkommen

Der Verband Fenster und Fassade (VFF) bewertet das Pariser Klimaschutzabkommens vom 12. Dezember positiv. „Wir begrüßen dieses Abkommen ohne jede Einschränkung“, betont VFF-Geschäftsführer Ulrich Tschorn. Der VFF erwartet nun eine noch stärkere Förderung der Energieeffizienz im Rahmen der deutschen und europäischen Klimapolitik. „Wie ernst es die Bundesregierung mit der Umsetzung der Ziele meint, wird sich für uns darin zeigen, wie es der Regierung gelingt, die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV), die Förderung des energieeffizienten Bauens und Sanierens sowie die notwendigen Anreize durch steuerliche Förderung zu einem zukunftsweisenden Paket zu schnüren“, ergänzte Tschorn. „Prüfstein der Ernsthaftigkeit und der für das Abkommen konstitutiven Nachhaltigkeit ist nun die praktisch politische Umsetzung der Ziele.“ Aus Sicht des VFF sollten insbesondere auch Langfristinvestitionen gefördert werden. Dies betreffe vor allem die Gebäudehülle, also auch Fenster und Fassaden mit einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von 50 Jahren.
Tschorn verwies darauf, dass die Bundesregierung in ihrem Beschluss vom 18. November 2015 über die Fortschritte bei der Energiewende das Thema Energieeffizienz in Gebäuden hervorgehoben habe. Auf Gebäude entfielen demnach rund 35 Prozent des Endenergieverbrauchs in Deutschland und rund ein Drittel der Treibhausgasemissionen. „Diese zentrale Einsicht bringt hoffentlich auch wieder die steuerliche Förderung der Gebäudesanierung auf den Kabinettstisch. Und diese Fördermaßnahme darf auf keinen Fall noch einmal wie im letzten Frühjahr im Prozess der politischen Abstimmung geopfert werden“, fordert der VFF-Geschäftsführer.