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24.04.2017

Stadtentwicklungsbericht 2016: Bund steigert Investitionen

Der neue Stadtentwicklungsbericht der Bundesregierung steht im Zeichen des demografischen Wandels und damit einhergehenden Verschiebungen in der Siedlungsstruktur. So zog es in den vergangenen zehn Jahren mehr als 1,1 Millionen Menschen in die Ballungsgebiete. Parallel dazu zeigt sich im ländlichen Raum eine Stagnation oder ein Rückgang der Bevölkerung.
Vor diesem Hintergrund wies Bundesbauministerin Barbara Hendricks darauf hin, dass der Bund seine Förderprogramme angepasst habe. So seien die Investitionen in die Stadtentwicklung in der laufenden Legislaturperiode (2014-2017) deutlich auf insgesamt rund 3,4 Milliarden Euro verstärkt worden. Dies umfasst neben den Städtebauförderungsprogrammen auch die nationalen Projekte des Städtebaus, das Bundesprogramm Sanierung kommunaler Einrichtungen im Bereich Sport, Jugend und Kultur sowie den Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“. In der vergangenen Legislaturperiode (2010-2013) hatten dafür lediglich rund zwei Milliarden Euro zur Verfügung gestanden, heißt es in einer Pressemitteilung des Bundesbauministeriums.
Bezieht man die Kofinanzierung der Länder und Kommunen ein, werden in dieser Legislaturperiode rund 8,9 Milliarden Euro für die städtebaulichen Investitionen bereitgestellt, so das Ministerium. Zudem wird auf Erkenntnisse von Wissenschaftlern verwiesen, wonach ein Euro Finanzhilfe der Städtebauförderung des Bundes und der Länder das Siebenfache an weiteren privaten und öffentlichen Investitionen nach sich zieht.