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16.05.2018

Smart-Home: Verbraucher sehen Potenzial, aber auch Informationsdefizit

Eine von der Deutschen Energie-Agentur (dena) durchgeführte Umfrage zum Thema Smart-Home hat ein zwiespältiges Ergebnis erbracht: Einerseits sind die Verbraucher sicher, dass Smart-Home-Lösungen dazu beitragen können, die Energiekosten im Haushalt zu reduzieren. Andererseits fühlen sie sich nur unzureichend informiert über die Risiken digitaler Technologien, zum Beispiel in Hinblick auf Cyber-Attacken und Eingriffe in die Privatsphäre. In dieser Richtung äußerten sich über 60 Prozent der Befragten.
An der nicht repräsentativen, onlinegestützten Umfrage nahmen 507 Verbraucher teil. Etwa ein Viertel davon nutzt bereits Smart-Home-Anwendungen. Die dena sieht angesichts dieser Befunde vor allem die Anbieter von Smart-Home-Lösungen in der Pflicht, „den Informationsbedürfnissen ihrer potenziellen Kunden stärker gerecht zu werden“. Andernfalls drohe die mangelnde Verbraucher-Transparenz zur Achillesferse für die Akzeptanz von Smart-Home-Produkten zu werden.
Bei den Kriterien, die für Verbraucher beim Kauf von Smart-Home-Applikationen wichtig sind, steht die Kompatibilität mit 71 Prozent an erster Stelle. Auf den folgenden Plätzen rangieren die Energieeinsparung (61 Prozent), IT-Sicherheit (46 Prozent), Gewährleistung von Service (45 Prozent) und Datenschutz (43 Prozent).