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01.01.2018

Positive Zwischenbilanz des Förderprogramms für energetische Stadtsanierung

Das KfW-Programm zur Förderung quartiersbezogener Konzepte für die energetische Stadtsanierung hat sich bewährt. Zu diesem Schluss kommt ein Forschungskonsortium, das das Programm fünf Jahre lang begleitet und Pilotprojekte analysiert hat. Die bislang entwickelten Maßnahmen rücken Aspekte wie Gebäudesanierung, Wärme- und Stromversorgung, die Nutzung Erneuerbarer Energien bis hin zur Mobilität und Verbraucherverhalten in den Fokus. Das Forschungskonsortium lobt vor allem den in den Konzepten forcierten integrierten Handlungsansatz der energetischen Stadtsanierung.
Die Verfasser empfehlen weitere Aktivitäten bei der Ansprache von ländlichen Kommunen, bei der Entwicklung von Maßnahmen für eine klimafreundliche Mobilität und bei der Verknüpfung des Sanierungsmanagements mit anderen Stadtentwicklungsprozessen.
„Wir möchten mit der KfW-Förderung Akteure im Quartier unterstützen, die sich für eine sozialverträgliche Gebäudesanierung in Verbindung mit energieeffizienten Versorgungslösungen und klimafreundlichem Verbraucherverhalten einsetzen. Der Bericht unterstreicht, dass wir mit diesem innovativen Förderprogramm auf einem guten Weg sind. Dabei stärken wir nicht nur den Klimaschutz, sondern auch den sozialen Zusammenhalt und die Lebensqualität in den geförderten Quartieren“, resümiert Gunther Adler, Baustaatssekretär im Bundesbauministerium.
Das Förderprogramm KfW 432 „Energetische Stadtsanierung“ besteht aus den Förderbausteinen „Konzepterstellung“ und „Sanierungsmanagement“. Seit 2011 wurden rund 760 Konzepte mit einem Zusagevolumen von rund 35 Millionen Euro gefördert.