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03.03.2017

Mecklenburg-Vorpommern heizt am klimaschonendsten

Beim bundesweiten Vergleich der CO2-Emissionen durch Heizen erweist sich Mecklenburg-Vorpommern als das klimafreundlichste Bundesland. Hier entstehen pro Jahr durchschnittlich 47 Kilogramm CO2 pro Quadratmeter Wohnfläche. Damit liegt Mecklenburg-Vorpommern um 5,5 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt von 49,7 Kilogramm CO2 pro Quadratmeter und Jahr. Fast gleichauf folgen Thüringen (47,1) und Niedersachsen (47,4). Das zeigt ein Vergleich der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online mbH auf www.heizspiegel.de. Schlusslicht im CO2-Ranking ist das Saarland mit 53,2 Kilogramm je Quadratmeter. Bezogen auf eine 70-Quadratmeter-Wohnung liegt der CO2-Ausstoß beim Heizen im Saarland demnach um durchschnittlich 434 Kilogramm pro Jahr über dem Wert in Mecklenburg-Vorpommern.
Unter dem Bundesdurchschnitt bei den CO2-Emissionen fürs Heizen bleiben neben den drei genannten Spitzenreitern noch Bremen, Brandenburg, Sachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern. Über dem Schnitt bewegen sich Rheinland-Pfalz, Hessen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Hamburg, Berlin, Baden-Württemberg und eben das Saarland.
Einen Grund für das gute Abschneiden der ostdeutschen Länder sehen die Experten von co2online im besseren Sanierungsstand der Wohngebäude. Zudem würden in den neuen Bundesländern häufiger Erdgas und Fernwärme genutzt, die im Vergleich zu Erdöl einen günstigeren Emissionsfaktor hätten.