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02.02.2018

IVD-Erschwinglichkeitsindex: Wohneigentum bleibt bezahlbar

Obwohl die Immobilienpreise steigen, bleibt der Hauskauf in Deutschland erschwinglich. Dies teilt der Immobilienverband IVD mit. So liege der IVD-Erschwinglichkeitsindex mit einem Wert von 122,63 im vierten Quartal 2017 (Vorjahr 134,29) weiterhin auf einem hohen Niveau. Ein hoher Wert zeigt eine gute, ein niedriger Wert eine schlechte Erschwinglichkeit an.
Der IVD-Index berücksichtigt bei der Bewertung der Erschwinglichkeit nicht nur den Immobilienpreis, sondern auch Faktoren wie Löhne und Gehälter sowie das Zinsniveau. So erlaubt der Index Rückschlüsse, inwieweit es für einen durchschnittlichen Haushalt finanziell möglich ist, eine Immobilie zu erwerben.
„Wohneigentum ist so erschwinglich wie nie in den letzten 17 Jahren, mit Ausnahme der besonders attraktiven Jahre 2013 bis 2016“, sagt IVD-Präsident Jürgen Michael Schick. Der Erwerb der eigenen vier Wände lohne sich derzeit in sehr vielen Regionen. Zwar würden bei nach wie vor knappem Angebot die Preise auch in Zukunft weiter moderat anziehen, allerdings sei diese Entwicklung oftmals durch gestiegene Gehälter und niedrige Zinsen kompensiert worden.
2017 sei der Index gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken, vor allem weil die Immobilienpreise mit etwa sechs Prozent stärker gestiegen seien als die Kaufkraft mit plus 1,65 Prozent im Bundesdurchschnitt.
Bei den Großstädten ist Berlin derzeit mit einem Erschwinglichkeitswert von 94,2 Spitzenreiter vor Hamburg mit 90,8. Die teuerste Stadt für einen Hauskauf ist München, wo der Index auf den bisher niedrigsten Stand von 46,7 fiel.