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08.03.2016

Hochkonjunktur im Handwerk

Im deutschen Handwerk herrscht weiter Hochkonjunktur. Dies zeigt sich in einer Umfrage der Creditreform Wirtschaftsforschung. Demnach schätzten zwei Drittel der befragten 1.272 Handwerksbetriebe ihre aktuelle Geschäftslage als „sehr gut“ bzw. „gut“ ein. Der Anteil der positiven Meldungen stieg damit gegenüber dem Vorjahr von 61,8 auf 66 Prozent. Besonders viele „sehr gut“- bzw. „gut“-Bewertungen gab es im Ausbau- und Bauhauptgewerbe. Als Gründe für diese Entwicklung nannte Creditreform die anhaltende Niedrigzinsphase und den Trend zu Immobilien und Sachwerten.
Analog zur Stimmung stellt sich die Lage auch bei den Umsätzen positiv dar. Angesichts einer kräftigen Binnennachfrage meldeten rund 30 Prozent der Befragten ein Umsatzplus. Nur 12,7 Prozent mussten Umsatzeinbußen hinnehmen (Vorjahr 16,1 Prozent). Ähnlich sieht es bei den Ertragserwartungen aus. Etwa jeder vierte Betrieb (23,7 Prozent) hat den Personalbestand im Verlaufe des Winterhalbjahres aufgestockt. Stellen abgebaut haben 13,2 Prozent der Befragten (Vorjahr: 14,0 Prozent).
Der Ausblick in die nähere Zukunft ist von Optimismus geprägt. Jeder dritte Befragte (32,4 Prozent) rechnet mit steigenden Umsätzen (Vorjahr: 31,8 Prozent). Demgegenüber befürchten lediglich 8,8 Prozent der Betriebe ein Umsatzminus (Vorjahr: 9,3 Prozent). Insgesamt war die Stimmungslage im Handwerk nur einmal in den letzten zehn Jahren noch optimistischer – nämlich 2014. Das drückt sich auch in der Investitionsbereitschaft aus. 58,8 Prozent der befragten Betriebe – ein neuer Rekordwert – wollen in den kommenden Monaten investieren (Vorjahr: 52,6 Prozent; 10-Jahres-Durchschnitt: 53,3 Prozent).