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14.05.2018

Einbruchschutzmaßnahmen steuerlich absetzen

Die Polizeiliche Kriminalstatistik verzeichnet für 2017 einen deutlichen Rückgang der Wohnungseinbrüche. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. (VLH) führt die positive Entwicklung auch darauf zurück, dass die Bürger verstärkt in den Einbruchschutz investieren.
Der VLH weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sich der professionelle Einbau von einbruchhemmenden Fenstern, Alarmanlagen Bewegungsmeldern und anderen Sicherheitseinrichtungen steuerlich als Handwerkerleistung im Haushalt absetzen lässt. Wer dafür einen Profi-Handwerker engagiere, könne 20 Prozent der jeweiligen Anfahrts-, Arbeits-, Maschinen-, Entsorgungs- und Verbrauchsmittelkosten absetzen. Dies gelte bis zu einem Höchstbetrag von 1.200 Euro pro Jahr. Als Belege könne der Fiskus die Vorlage einer ordnungsgemäßen Rechnung sowie einen geeigneten Nachweis über die Begleichung der Summe verlangen. Barzahlungen gegen Quittung akzeptiere das Finanzamt nicht.
Ebenfalls verweist der VLH auf Zuschüsse und Kredite, die die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für Einbruchschutzmaßnahmen gewährt. Aber: Wer diese Angebote in Anspruch nimmt, kann nach Angaben der VLH-Fachleute die dabei erbrachten Handwerkerleistungen nicht mehr steuerlich geltend machen. So soll eine Doppelförderung ausgeschlossen werden.