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04.10.2017

Digitale Planungstechnologie BIM erfordert Neuorientierung

Wer bei der dreidimensionale Planungstechnologie Building Information Modeling (BIM) den Anschluss verpasst, riskiert, aus dem Markt verdrängt zu werden. Dies ist ein Ergebnis der neuen Roland Berger-Studie „Turning point for the construction industry - The disruptive impact of Building Information Modeling (BIM)”. Dafür wurden Experten aus der europäischen Bauindustrie befragt. 

„Das Building Information Modeling (BIM) erfasst alle baurelevanten Daten auf einer Plattform, verknüpft sie und erstellt dann ein digitales Modell“, wie die Unternehmensberatung Roland Berger erklärt. „Damit werden Planung, Umsetzung und Verwaltung von Bauprojekten viel schneller und effizienter“, sagt Kai-Stefan Schober, Partner von Roland Berger. „Fehler in der Bauplanung lassen sich so früher erkennen; neue Erkenntnisse werden im System hinterlegt und können für die nächsten Projekte wieder genutzt werden.“

Laut Prognose von Roland Berger wird sich der Markt für BIM-Anwendungen zwischen 2014 und 2022 voraussichtlich vervierfachen - von 2,7 auf rund 11,5 Milliarden Dollar. „BIM entwickelt sich zunehmend zum Standard für die gesamte Bauindustrie. Ohne Zugang zum System werden Unternehmen mittelfristig aus dem Markt gedrängt, da sie auf dieser Plattform nicht sichtbar sind und der Abstimmungsprozess mit ihnen zeit- und kostenaufwändig ist“, mahnt Roland Berger-Experte Philipp Hoff.