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24.01.2018

Deutlicher Rückgang bei Baugenehmigungen

Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland ist weiterhin rückläufig. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts sanken die Genehmigungen von Januar bis November 2017 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum von rund 340.000 auf rund 313.700. Das bedeutet ein Minus von ca. 7,8 Prozent.
Im Neubaubereich erteilten die Baubehörden in den ersten elf Monaten des Jahres 2017 rund 271.000 Genehmigungen. Das entspricht einem Rückgang von 15.100 oder 5,3 Prozent im Vergleich zu 2016. Der rückläufige Trend zeigt sich in allen Gebäudearten. So nahm die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen in Einfamilienhäusern um 5,3 Prozent auf 82.900 ab. Bei Zweifamilienhäusern wurde ein Minus von 2,2 Prozent auf 20.500 genehmigte Wohnungen verzeichnet, und bei Mehrfamilienhäusern betrug der Rückgang 0,4 Prozent auf 155.000 Wohnungen.
Besonders stark sank die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen, und zwar um 42,8 Prozent auf 12.700. In diese Kategorie fallen auch Flüchtlingsunterkünfte. Ohne Berücksichtigung der Genehmigungen von Wohnheimen betrug der Rückgang der Baugenehmigungen im Neubaubereich gegenüber dem Vorjahreszeitraum 2,1 Prozent.
Deutlich rückläufig war auch die Zahl der Baugenehmigungen für Maßnahmen im Gebäudebestand. Von Januar bis November 2017 wurden noch 37.800 Wohnungen genehmigt, die durch Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen sollen. Das entspricht einem Minus von 21 Prozent oder 10.000 Wohnungen gegenüber den ersten elf Monaten 2016.